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Die (fast) vollständige RD-Modell Auflistung

Diese Auflistung zeigt die ganzen Modelle mit Änderungen und Jahr von Einführung.

1955

YA1 125  YA1 125

 

1959

YDS1 250  YDS1 250

 

1965

YDS3 250  YDS3 250

 

1967

YDS5 250  YDS5 250   YR1 350 YR1 350

 

1972

R5 350  DS7 250 und R5 350

TR3  TR3 (Rennmaschine)

 

1973

RD350   RD250, RD350

Merkmale der Modelle RD250 und RD350: 34mm Standrohre der Vorderradgabeln, Drahtspeichenräder, 28er Vergaser, am Motor Membranventile im Einlass (Tourque Induktion) und 4 Überströmkanäle, Getrenntschmierung über drehzahl- und lastabhängige Ölpumpe, tropfenförmiger Tank, Trommelbremse am Hinterrad, am Vorderrad eine einzelne Scheibenbremse mit 2-Kolben-Bremszange. Das 250er-Modell hat 54x54mm Bohrung/Hub, das 350er-Modell hat 64x54mm Bohrung/Hub

RD125 (England), RD200

Merkmale von CS5 und YCS3: am Motor Membranventile im Einlass und 4 Überströmkanäle, die 200er hat einen elektrischen Anlasser (Dynastart).

 

Modell

Fahrgestell-Nummer

Farben

350

351-xxxxxx

Candy Red, Racing Green

250

352-xxxxxx

Butterfly Blue, Gold Dust

200

417-xxxxxx

Gold, Blue

 

397-xxxxxx (US)

Gold, Blue

125

416-xxxxxx

Blue, Red, Orange

 

  1974

RD 250 (A) 1974   RD250A, RD350A, RD125 (US), RD125A (England)

Technisch identisch mit 1973

 

1975

RD350B   RD250B, RD350B

6-Gang-Getriebe. Kosmetische Änderungen zu Farbgebungen. Vergaser-Düsen und Luftfilter(-kasten) überarbeitet.

 

Modell

Fahrgestell-Nummer

Farben

350

351-xxxxxx

Regal Blue, Silver Dust

250

352-xxxxxx (EU)

High Sparkle Blue, Golden Bronze, Brilliant Red (EU)

 

522-xxxxxx (USA)

White (USA)

200

535-xxxxxx

Gold

125

416-xxxxxx

Balboa Blue, Red, Orange

 

RD500B   RD500B

 

1976

RD250 (C)RD400 (C)RD600 (C)   RD250C, RD400C, RD600C

Das 400er Modell ist die verbesserte Version der 350er mit 64x62mm Bohrung/Hub. Keine Streifen mehr auf dem Motorgehäuse. In Deutschland nur mit grauen Leichtmetallgussfelgen ausgeliefert. Der legendäre Tank in Sargform wird eingeführt. 28er Vergaser mit überarbeiteten Bedüsung. Einzelne Scheibenbremsen mit 2-Kolben-Festsattelbremszangen vorn und hinten, 250er nur mit Drahtspeichenräder mit gleichen Scheibenbremsen vorne und hinten.

US: Der Tank hat eine leicht veränderte Form und ist schmäler. Lichtmaschine von Mitsubishi mit erhöhter Leistung (Statorhalterung aus gepresstem Stahl) anstatt Hitachi-Lichtmaschine (Statorhalterung aus Gusslegierung).

 

Modell

Fahrgestell-Nummer

Farben

400

1A3-00xxxx (EU)

Low Gloss Black, Marine Blue, Brilliant Red (EU)

 

1A1-00xxxx (USA)

Chappy red, Geneva green (USA)

250

1A2-00xxxx (EU)

Brigade Blue, Crystal Silver, Low Gloss Black

 

1A6-00xxxx (AUS)

Brigade Blue, Crystal Silver, Low Gloss Black

200

1E8-00xxxx

Chappy Red, Space Blue, Crystal Silver, Competition Yellow

125

1E7-00xxx

?

 

1977

RD400D   RD250D, RD400D

Europa: Die Sitzbank bekam ein Bürzel angepasst. In Deutschland wird die RD 250 jetzt auch mit Leichtmetallgussfelgen wie die RD 400 ausgeliefert. Neue Farben und Design.

RD125DX (England), RD200DX (England)

 

Modell

Fahrgestell-Nummer

Farben

400

1A3-00xxxx (EU)

Modena Red, Crystal Silver, Competition Yellow, Candy Blue (Eu)

 

1A1-00xxxx (USA)

Chappy red, French Blue (USA)

250

1A2-00xxxx (EU)

Modena Red, Crystal Silver, Competition Yellow, Marine Blue

200

?

High Sparkle Blue

125

?

High Sparkle Blue

 

1978

RD400E   RD250E, RD400E

Europa: CDI-Zündung eingeführt. dünnere Speichen an Leichtmetallgussfelgen (Bisherige Gussfelgen schwarz lackiert mit poliertem Aussenrand und Speichen aussen abgefräst). 35mm Standrohre der Vorderradgabeln. Überarbeiterter Einlass an der 400er ergeben 43 PS. Fussrasten nicht mehr unter der Auspuffanlage, sondern darüber an Auslegern vom Rahmen. Schwimmsattelbremszange mit Einzelkolben der Scheibenbremsen. Längere Auspufftöpfe und dickere Krümmer.

USA: Die Sitzbank der 400er bekam ein Bürzel angepasst.

 

Modell

Fahrgestell-Nummer

Farben

400

1A3-11xxxxx (EU)

Mocha Maroon, Crystal Silver, Clear White, Candy Blue (Eu)

 

1A1-xxxxxx (USA)

Crystal Silver, Carmine Red (USA)

250

1A2-22xxxx (EU)

Mocha Maroon, Crystal Silver, Clear White, Marine Blue (Eu)

200

?

?

125

?

?

 

1979

RD400F   RD250F, RD400F

Europa: Profilierte Handhebel. Kosmetische Überarbeitungen am Farb-Schema.

USA: RD400F Daytona (USA und Canada) Kanadisches Modell hat CDI-Zündung. USA-Modelle behielt Kontaktzündung und bekam für den Verkauf in Kalifornia restriktive Kontrolleinrichtungen gegen Umweltverschmutzung. Die Zylinderköpfe erhielten eine einteilige Lufthutze. Das gesamte Design war ein Zwitter von RD und späterer LC. Die Daytona Special kam mit roten Streifen und schwarzen Applikationen auf den Schutzblech, Tank und hinterem Heckbürzel. Goldene Beschriftung auf dem Tank und den Seitendeckeln. Schwimmende Bremssättel.

 

Modell

Fahrgestell-Nummer

Farben

400

1A3-33xxxxx (EU)

Mocha Maroon, Crystal Silver, Clear White, Candy Blue

400 Daytona

2V0-xxxxxx (USA)

Pearl white

400 Daytona

2R9-xxxxxx (CAN)

Pearl white

250

1A2-43xxxx (EU)

Mocha Maroon, Crystal Silver, Clear White, Marine Blue

200

?

?

125

?

?

 

1980

RD400G Daytona Special   RD400G Daytona Special

Nur Europa: RD400G erfahren die Änderungen gemäss des kanadischen Model 400 Daytona.

1980 werden die LCs in Europa und Kanada eingeführt und verkündeten das Ende des luftgekühlten Yamaha RD-Twins.

 

Modell

Fahrgestell-Nummer

Farben

400

? (EU)

Pearl white

400 Daytona

2V0-xxxxxx (USA)

Pearl white

400 Daytona

2R9-xxxxxx (CAN)

Pearl white

250

?

?

200

?

?

125

?

?

 

1980

  RD250LC, RD350LC

 

1983

  RD350LC YPVS

 

1987

  TZR250

 

1988

  TDR250

 

1990

  TZR250 V-TWIN

 

1994

  RD350R

 

1995

  RD500

 

 


Entstehungsgeschichte der Zweitakt Yamaha

  Ob an dem Gerücht etwas dran ist, daß die erste Yamaha eine Kopie der Adler (hierbei ist nicht der Greifvogel gemeint, sondern ein ehemaliger deutscher Motorradhersteller) war, ist auch für mich heute nicht mehr nachvollziehbar. Aber Schwamm drüber - mein Archiv weist bereits schon 1962 die ersten Yamaha Modelle auf, wie beispielsweise die YDS-2. Nachdem bei Yamaha etliche Motorräder von 100cm bis 350 cm_ unter den unterschiedlichsten Bezeichnungen wie z.B. YL, LS, RS, AS, R5 oder DS-7 gebaut wurden, kamen 1973 die ersten RD 250- 350 nach Deutschland.

  Eine neue Generation von Zweitakt Motorrädern mit Membraneinlass! Diese luftgekühlten Twins erzielten ihre beachtlichen Verkaufszahlen wohl durch ihre gute Fahrleistung und nicht zuletzt ihren geringen Anschaffungspreis. Vom Jahr 1973 bis 1976 wurden die Modelle RD 125, RD 200, RD 250, sowie die RD 350 angeboten.

  Ab 1976 wurden bei den RDs die Speichenräder durch Gußräder ersetzt. Die 43 PS starke und damals 4600,- DM teure RD 400 löste dann die RD 350 ab und wurde bis 1980 gebaut. Da bei der RD 400 die Hubraumaufstockung durch einen längeren Hub erzielt wurde, verlor sie zwar etwas an Drehzahlfreudigkeit, hatte aber schon im unteren Drehzahlbereich ordentlich Drehmoment. Trotz des immer wieder auftauchenden Kritikpunks bei den luftgekühlten RDs, die Fußrasten würden zu früh Aber auch für die luftgekühlten RDs galt "Das Bessere ist der Tod des Guten" und so wurde sie 1980 durch die ersten wassergekühlten RD 250 – 350 LC ersetzt. Die fast baugleichen Motorräder (die 250 LC hatte nur eine Bremsscheibe vorn) leisteten 38,bzw. die 350er 49 PS. Die mißglückte Abstimmung der 350 LC wurde im darauffolgenden Jahr verbessert, was sie zwar 3 PS kostete; dafür hatte sie jedoch ein deutlich nutzbareres Drehzahlband.

  1983 folgt dann die letzte Auflage des Zweitakt-Renners. Dieser hatte aber mit der alten LC praktisch nur noch die Typenbezeichnung gemein. Mit computergesteuertem Auslass-System - was für ein besseres Drehmoment im unteren Bereich bei geringem Spritverbrauch sorgte, leistete die RD 350 LC YPVS nun 59 PS (Modellbezeichnung 31 K). Ihre Halbschale verursachte leider ein leichtes Höchstgeschwindigkeitspendeln, und so wurde die 31K ab 1985 nur noch "nackt" oder alternativ mit Vollverkleidung angeboten. Die YPVS wurde mit Modellmodifikationen (1WX und 1 WW) bis 1990 gebaut und leistete in der letzten und stärksten Version 63 PS bei 159 kg fahrfertig.aufsetzen, erfreuten sie sich großer Beliebtheit.

  Dem Erfolg im Rennsport ist es wohl zu verdanken, daß Yamaha ab 1984 die RD 500 LC YPVS baute. Zwei Wochen vor Auslieferungsbeginn siegte dann der V 4 Renner bei einem Langstreckenrennen in Australien. Wenn auch die 88 PS starke 500 V4 mit ihren 216 kg nicht gerade ein Leichtgewicht geworden ist, so begeistert sie trotzdem heute noch eine starke Fangemeinde. Bemängelt wurde allerdings in den damaligen Fahrberichten der aus dem Rennsport übernommene lange (zu lange) erste Gang. Die Fachpresse sprach vom "Wheelie-Killer". Die RD 500 wurde bis 1989 gebaut.

  Ab 1987 wurde die TZR 250, ein zulassungsfähiger Straßenrenner (mit 250cm und 50 PS) angeboten. Im darauffolgenden Jahr legte man mit der TDR 250 das Fun- Bike mit TZR Motor nach.

  Die mit den Jahren immer strenger gewordenen Abgasnormen bedeuteten dann 1990 das Aus für Yamahas 2-Takter, da sich Yamaha im Gegensatz zu Suzuki nicht mit Katalysatortechnik bei Zweitaktern beschäftigte. 1991 wurde dann das letzte 2-Takt Motorrad (die TZR 250) von Yamaha angeboten.

  Abschließend sei noch erwähnt: der größte je gebaute Yamaha Zweitakter war die GL 750 Baujahr 1971. Die als Antwort auf die Honda CB 750 gedachte, jedoch wassergekühlte Vierzylindermaschine kam aber über das Stadium des Prototyps nie hinaus, nicht zuletzt wegen der damals schon strenger werdenden US-Umweltschutzgesetze.

(Quelle: http://www.wheelies.de/wheelies/bikes/yamaha/rd_geschichte/rd_geschichte.htm)

 

Stand 24.02.2007

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